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SV Sünching - SG FC Jura 05/Undorf 5:5

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07.05.2011 SG Jura 05/Undorf - SV Sünching 5:5 (4:1)

Allerletztes Aufgebot verliert Sieg in Nachspielzeit


An diesem Wochenende mußten wir mit unserer A-Jugend gegen den Tabellendritten SV Sünching antreten, der Mannschaft, die am vergangenen Wochenende den Tabellenzweiten TSV Kareth-Lappersdorf II mit 4:1 souverän besiegen konnte. Da der Gegner sicher zu den spielstärksten Teams der Kreisliga zählt und wir auch durch dessen harte Gangart im Hinspiel 4 Verletzte beklagen mußten, waren wir uns der äußerst schweren Aufgabe bewußt, vor allem wenn man unsere personelle Situation bedenkt. 8 Spieler aus unserem Kader standen diesmal nicht zur Verfügung und 1 Spieler besaß dann auch noch die Unverschämtheit, 1 Stunde vor dem Treffpunkt per SMS abzusagen, so etwas ist für uns nicht nachvollziehbar. Da auch der B-Jugend nur 12 Mann zur Verfügung standen, war auch da keine Hilfe möglich und außerdem standen in unserem 13 Mann umfassenden Aufgebot nur 7 wirklich gesunde Spieler, ein Sonderlob an alle, die trotz ihrer teils schwereren Verletzungen aufliefen, Basti Untergrabner ging sogar bis Mittwoch noch mit Krücken. Aufgrund dieser Umstände waren wir ganz krasser Außenseiter, so begann auch das Spiel, die starke Offensive des Gastes kam sofort zur Geltung und erspielte sich auch gleich eine Chance nach der anderen, Gott sei Dank hatten sie zunächst ihre Schußstiefel nicht an. In der 11. Minute dann unsere erste Offensivaktion, nach einer Ecke nahm Tobi Wegleiter den Ball mit der Brust an und erzielte volley aus 5 Metern mit dem 1:0 sein erstes Saisontor. Diese völlig überraschende Führung schien den Gast etwas zu verunsichern und gab uns Sicherheit. Der Ball lief nun besser und in der 18. Minute wurde Kapitän Marius Ludwig schön eingesetzt, lupfte aber den Ball knapp über das Tor. Der Keeper der Gäste wollte den Abstoß zu seinem Abwehrspieler weiterleiten, Marius roch den Braten, schnappte sich die Kugel und traf flach zum 2:0. Der Gast brauchte bis zur 31. Minute, bis er wieder ins Spiel kam und nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld, spielten sie den Ball sicher über mehrere Stationen in den Strafraum und kamen zum 2:1-Anschlußtreffer. Während wir nun gleich einen Stürmer für einen 2. Sechser opferten, bekamen wir den aufkeimenden Angriffswirbel der Gäste wieder in den Griff und in der 38. Minute vernaschte Marius Ludwig nach einem langen Ball gleich 2 Verteidiger und schoß den Ball vom Strafraum aus in die lange Ecke zum 3:1. In der 41. Minute dann fast eine Kopie davon und wieder konnte unser Sturmtank, diesmal zum 4:1-Pausenstand, vollenden und so gingen wir mit diesem für uns sensationellen Ergebnis und einer hundertprozentigen Chancenauswertung in die Pause. Nachdem bereits Basti Untergrabner eine 15-minütige Auszeit nehmen mußte und Jonas Polleter, der aufgrund seiner Prüfungen momentan nicht trainieren kann, aber 60 Minuten bis zur totalen Erschöpfung super durchhielt, mußte unser Innenverteidiger Christoph Stang, der 45 Minuten trotz starker Schmerzen ganz stark spielte, in der Halbzeit vom Feld, so daß der ebenfalls angeschlagene Tobi Mierzwa seine Positon übernahm, aber natürlich im Spiel nach vorne nun schmerzlich vermißt wurde. Trotzdem kamen wir 1 Minute nach dem Wechsel nach einer direkten Kombination und der Hereingabe von Andi Richnowski durch Marius Ludwig fast zum 5:1. In der 48. Minute war es dann soweit, als Andi Aschenneller links herrlich freigespielt wurde, am Torhüter scheiterte, aber Marius Ludwig den Abpraller vollendete. Leider kam die Gäste nur 2 Minuten später nach einer weiten Flanke und unserer Unachtsamkeit zum 5:2. Wir konnten das Spiel aber weiter offen gestalten, hatten aber mit dem starken Mittelfeld der Sünchinger unsere liebe Mühe, weil die Kräfte nun nachließen. Während Jonas Meier, der auch angeschlagen ins Spiel ging und mehrfach seine Auswechslung andeutete, aber bis zum Schluß durchhielt, mußten wir nach 60 Minuten Andi Richnowski vom Feld nehmen und brachten dafür Alex Hanke. Nach rund 65 Minuten dann das 5:3, als der Gegner sehr schön kombiniert hatte und unhaltbar abschloß.Nach rund 70 Minuten dann 2 Schlüsselszenen in dieser Begegnung. Zunächst drang Jonas Meier in den Strafraum ein und konnte nur durch ein klares Foul gestoppt werden, leider blieb der fällige Elfmeterpfiff vom sonst sehr gut leitenden Schiri Josef Bauer aber aus. Kurz darauf drosch der starke Rechtsverteidiger Markus Promberger die Kugel aus rund 25 Metern mit Wucht aufs Tor, der Keeper der Gäste konnte den Ball nur abklatschen und Alex Hanke vergab den Matchball, als er aus 5 Metern das Kunststück fertigbrachte, frei vor dem Tor den am Boden liegenden Torhüter am Kopf anzuschießen und so die Entscheidung zu vergeben. Nach einem erneut sehr harten Einsteigen der Gäste, die mit wenigen gelben Karten viel zu gut davonkamen, mußte Andi Aschenneller vom Feld und Andi Richnowski trotz seiner Allergie wieder eingreifen. Nach rund 80 Minuten kamen die Gäste dann nach einem schönen Spielzug zum 5:4 und wir mußten noch mehr zittern. Nachdem Alex Hanke eine schöne Hereingabe knapp mit dem Kopf verfehlte, konnten wir das Ergebnis aber bis in die Nachspielzeit retten, weil wir immer wieder einen Fuß zwischen die Angriffe der Gäste brachten. Exakt, als die Nachspielzeit begann, wurde auch noch unser Turm in der Schlacht, Tobi Wegleiter, gefoult und mußte vom Feld, während die Gäste in der 2. Minute der Nachspielzeit nach einer weiten Ecke, als ein Spieler einfach übersehen wurde, sogar noch zum glücklichen, aber sicher auch nicht ganz unverdienten Ausgleich kamen und nach einer Super-Parade von Basti Reichert und sogar noch eine Siegchance hatten, das wäre aber wohl des guten zuviel gewesen.


Fazit: Auch wenn der späte Ausgleich sehr ärgerlich war, verdient sich jeder der eingesetzten Spieler in unserer brutalen Personalsitution ein Sonderlob, alle haben gekämpft bis zum letzten Drücker, das ist aller Ehren wert. Leider haben wir auch wieder einmal einen berechtigten Elfmeter nicht bekommen und den Matchball durch Alex Hanke bei 5:3 vergeben. Auch in der Defensive muß die Mannschaft in der ein oder anderen Szene auch ein bißchen cleverer reagieren. Vor dem Spiel hatten wir mit einer klaren Niederlage rechnen müssen, hätte mir jemand einen Punkt angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Ein Spieler, der nun zum zweiten Mal kurz vor dem Spiel per SMS absagt und 1 Minute später tel. nicht erreichbar ist, sollte sich mal in die Lage eines Trainers versetzen, der keinen Spieler aus dem Hut zaubern kann. So ein Verhalten ist auch beschämend gegenüber Kameraden, die bis zum Umfallen kämpfen. Leider mußte Tobi Wegleiter aufgrund der Verletzung für die 2. absagen, aber immerhin konnten wir zumindest noch Marius Ludwig für deren Abstiegskampf abstellen.


Aufstellung: Reichert, Promberger, Tsakpinis Aris, Wegleiter, Stang, Meier, Richnowski, Aschenneller, Ludwig, Untergrabner, Mierzwa, Polleter, Hanke

Tore: Ludwig (4), Wegleiter

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