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JFG Donauebene - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS 1:4

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JFG Donauebene - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS 1:4 (0:2)

Ganz starker Auftritt in der Donauebene bringt Sieg im Spitzenspiel


Am 5. Spieltag mußten wir mit unserer A-Jugend bei der JfG Donauebene in Wiesent antreten, einer Mannschaft, die mit einem Sieg im Nachholspiel gegen die JfG Naab-Regen die alleinige Tabellenführung übernehmen konnte. Die Spiele gegen die aus 5 Vereinen bestehende JfG waren immer sehr eng und hartumkämpft und wir mußten immerhin auf 8 Spieler aus unserem 21-Mann-Kader verzichten und auch die B-Jugend spielte am selben Tag, so daß wir nur 13 Mann zur Verfügung hatten.Wir begannen gegen die körperlich teils deutlich überlegenen Gastgeber sehr konzentriert und hatten auch gleich in der 2. Minute durch Kapitän Andi Aschenneller, der einen Schritt zu spät kam, die erste Gelegenheit. Während die Einheimischen bei ihren Angriffsbemühungen meist spätestens am Strafraum abgefangen wurden, konnte sich die JfG lange Zeit trotz ihres teils sehr harten und teils sogar ungeahndeten Einsteigens keine großen Chancen erarbeiten. Anders unsere Mannschaft, die sich mit Kurzpässen und variablem Paßspiel eine Überlegenheit im Ballbesitz erarbeitete und durch Andi Aschenneller in der 14., Ingmar Hell mit abgefälschtem Schuß in der 20. und Andi Richnowski in der 24. Minute weitere Tormöglichkeiten erarbeitete. Unsere Defensiv-Abteilung stand sehr gut, vor allem Max Ferstl und der erneut überrangende Djingue Gueye in der Innenverteidigung standen wie ein Fels in der Brandung. Während die wenigen zugelassenen Schüsse oder Kopfbälle der JfG meist das Tor verfehlten oder unser Keeper Alex Tsakpinis auf dem Posten war, konnten wir in der 29. Minute in Führung gehen, als nach herrlichem Paß von Djingue Gueye der sehr laufstarke Ingmar Hell den Ball aufnahm und aus der Drehung den Keeper überlupfte.Nachdem Andi Richnowski in der 37. Minute mit einem fulminanten Schuß knapp über das Tor zielte, bekam Andi Aschenneller in der selben Minute bei seinem ersten Foul gleich Gelb, hier wurde wohl mit zweierlei Maß gemessen, wenn man vor allem die Attacken der gegnerischen Stürmer gegen Djingue Gueye gesehen hat. Wir ließen uns aber nicht beirren und erzielten in der 39. Minute das 2:0, als nach schönem Zuspiel von Maxi Dorfner Andi Richnowski 2 Gegenspieler austanzte und mit links ins kurze Eck abschloß.
Mit diesem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die Pause und wir brachten zum Wechsel noch einen zweiten Sechser, um die Gastgeber auch mit mehreren neuen Offensivkräften nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dies zahlte sich auch aus, wir hatten weiterhin etwas mehr Ballbesitz und die JfG kam nicht in die Nähe unsere Tores. In Minute 56 kassierte auch Alex Hanke bei seinem ersten Foul die gelbe Karte und 4 Minuten später erzielten die Einheimischen zwar einen Treffer, aber der Schütze stand deutlich im Abseits. In der 64. Minute dann die vermeintliche Vorentscheidung, als nach herrlichem Diagnolpaß von Oli Schäfferer Andi Aschenneller den Ball annahm, seinen Gegenspieler stehen ließ und den Keeper mit einem herrlichen Schuß aus rund 14 Metern in die rechte obere Ecke zum 3:0 überwand.Nun kam die Zeit der großen Auftritte von Schiedsrichter Josef Karl, dessen Leistung bis dahin trotz der teils sehr unterschiedlichen Bewertung von Fouls auf beiden Seiten wirklich noch akzeptabel war. In der 72. Minute mußte Max Ferstl, der bis dahin nicht ein einziges Foul hatte, nach einem sauberen Tackling mit Ball aus 18 Metern mit einer fünfminütigen Zeitstrafe vom Feld. Bei diesem und 2 weiteren Freistoßgeschenken brannte nichts an. Dann die Krönung in der 77. Minute, als der gegnerische Stürmer, der wieder einmal an Djingue Gueye gescheitert war, diesem von hinten ohne Ball in die Beine trat und Djingue ihn daraufhin leicht wegschubste und der Schiri zum Gelächter aller Zuschauer auf Elfmeter entschied, den die JfG dann zum 1:3 verwandelte. Es brannte aber auch weiterhin nicht richtig in unserem Strafraum, unsere Zuschauer konnte ich aber trotz aller Bemühungen nicht mehr beruhigen, was zum Feldverweis eines Spielervaters durch den Schiri führte. Während die Gastgeber mit 1 gelben Karte davonkamen, erhielt auch Ingmar Hell noch Gelb und Patrik Neumann mußte dann in der 90. Minute auch bei seinem ersten Foul für 5 Minuten vom Feld.Während der Schiri bei mehreren Kontern von uns zweimal unbegründet auf Abseits entschied, scheitere Andi Richnowski knapp aus 35 Metern am leeren Tor und der Schiri machte auch nach 93 Minuten noch keinerlei Anstalten, abzupfeifen. Genau in dieser Minute fuhren wir noch einen schönen Konter, Maxi Dorfner drang in den Strafraum ein und erzielte mit einem herrlichen Schuß aus rund 12 Metern den 4:1-Endstand. Damit war das Spiel endgültig entschieden und der Schiri pfiff nun gar nicht mehr an, so daß wir einen hochverdienten, deutlichen Auswärtssieg einfahren konnten.


Fazit: Unsere Mannschaft steigert sich von Spiel zu Spiel und konnte somit auch die zahlreichen Ausfälle sehr gut kompensieren. Sie läßt sich weder von überharten Gegenspielern, noch von teils unverständlichen Entscheidungen des Referees aus dem Konzept bringen, zeigt großen Einsatz und ist konditionell voll auf der Höhe, während auch diesmal wieder einige Gegenspieler in der letzten halben Stunde mit ihren Kräften am Ende waren. Auch die Flexibilität vieler Spieler von den Positionen her und die Flexibilität im taktischen Bereich macht uns stark und schwer ausrechenbar. Die Mannschaft setzt die taktischen Vorgaben konsequent um, es macht sehr viel Spaß, mit dieser hochmotivierten Truppe zu arbeiten. Auch die Möglichkeit, unmittelbar nach dem Spiel nach Sünching zu fahren, um den nächsten Gegner noch eine Halbzeit unter die Lupe zu nehmen, nahm die komplette Mannschaft an und konnte sich so 45 Minuten lang ein Bild dieser Mannschaft machen, gegen die wir im nächsten Spitzenspiel am Freitag, 07.10., um 18.30 Uhr, in Nittendorf, antreten werden. Durch unsere stärken werden Auftritte und auch die Aussicht, daß zumindest Johannes Meier, Daniel Hochholzer, Michael Wittmann und Sebastian Dischinger wieder dabei sein können, ist uns natürlich auch vor dieser Begegnung nicht bange und wir freuen uns schon heute auf den nächsten Auftritt unserer auch außerhalb des Spielfeldes sehr homogenen Truppe.


Aufstellung: Alex Tsakpinis, Promberger, Aris Tsakpinis, Gueye, Ferstl, Schäfferer, Richnowski, Aschenneller, Dorfner, Hell, Richter, Neumann, Hanke

Tore: Hell, Richnowski, Aschenneller, Dorfner



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