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JFG Tangrintel - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS 3:2

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JfG Tangrintel - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS - 3:2 (2:1)

Abseitstor besiegelt knappe Niederlage nach Flutlicht-Ausfall

Am vergangenen Freitag abend mußten wir mit unserer A-Jugend zum schweren Auswärtsspiel zur JfG Tangrintel nach Hohenschambach reisen, einer Mannschaft, die in der Vorrunde ihre Meisterschaftsambitionen eindrucksvoll unterstrich und auch bei der Hallenbezirksmeisterschaft bis ins Halbfinale gekommen war. Wetterbedingt war unsere Vorbereitungszeit relativ schwierig und auch mit personellen Problemen hatten wir zu kämpfen, da Christoph Stang mit Leistenproblemen, Oli Schäfferer mit Problemen an der Achillessehne, Alex Tsakpinis nach einer Blinddarmoperation und Johannes Meier, der mit Herzrhytmusstörungen sogar auf der Intensivstation lag und vermutlich zumindest so schnell nicht mehr Fußball spielen wird, nicht einsatzfähig waren. Auch Markus Promberger nach seinem Oberschenkelbruch in der Vorrunde kommt für einen Einsatz noch nicht in Frage. Djingue Gueye ging mit einer schweren Magen-Darmgrippe ins Spiel und Maxi Dorfner sowie Tobi Mierzwa konnten wegen Krankheit und Verletzung zuletzt 2 Wochen nicht trainieren. Trotzdem wollten wir natürlich an diesem Abend was holen, da die Mannschaft ja zuletzt gegen den Tabellenführer der Kreisliga SAD/CHA, TV Wackersdorf, nach 1:4 bis zur 83. Minute noch ein 4:4 holte.
Auch das Spiel begann unter unglücklichen Umständen, da am Hauptplatz in Hohenschambach 2 nebeneinander liegende Flutlichtmasten nach Aussage des Trainers seit Oktober nicht funktionieren und der Schiri deshalb auch zurecht das Spiel dort nicht anpfiff. Nach Diskussionen und Telefonaten wurde entschieden, die Begegnung am ca. 2 km entfernt liegenden Trainingsplatz auszutragen, wir begaben uns mit den Autos dorthin und nachdem dieser Platz noch schnell markiert wurde, begann das Spiel mit ca. 30 Minuten Verspätung. Scheinbar schien dies die Gastgeber weniger als unser Team aus der Bahn zu werfen, da die Tangrintler konzentrierter begannen und auch in der 8. Minute eine erste gute Gelegenhheit hatten, die aber vergeben wurde.
Im Gegenzug dann unser erstes Lebenszeichen in der Offensive, als Paul Richter eine Flanke von Andi Aschenneller knapp verfehlte. In der 14. Minute verfehlte dann ein Schuß von Paul Richter von der Strafraumgrenze knapp sein Ziel, während nur eine Minute später der Gegner mit einem Lupfer beinahe in Führung gegangen wäre. In der 18. Minute verfehlte dann Andi Richnowski mit einem Linksschuß, während die Gastgeber vor allem über unsere linke Defensivseite, die Michi Wittmann nicht in den Griff bekam, immer wieder gefährlich nach vorne kamen. In der 24. Minute dann auch nicht ganz überraschend das 0:1, als nach einer Ecke unsere komplette Abwehr im Kollektivschlaf war und der Stürmer in aller Seelenruhe vollstrecken konnte. 4 Minuten später scheiterte dann Max Ferstl mit einem 20-Meter-Schuß und nur 1 Minute später kassierten wir sogar das 0:2, wieder über unsere linke Defensiv-Seite. Sofort darauf übernahm nun Daniel Hochholzer die linke Abwehr-Position und wir brachten mit dem zuletzt kranken Maxi Dorfner einen 2. Stürmer auf Kosten des 2. Sechsers.
Nur eine Minute später war dann Maxi Dorfner gleich am Strafraum frei, statt abzuziehen spielte er aber auf Paul Richter einen Fehlpaß. Nun waren wir deutlich besser im Spiel und Ingmar Hell vergab in der 34. Minute eine gute Chance nach einem Fehler des bis dahin noch überhaupt nicht geprüften Keepers der Gastgeber. 3 Minuten später war Maxi Dorfner erneut frei und vergab, ebenso wie nur 2 Minuten danach Tobi Edenharter. In der 44. Minute war dann die Hereingabe von Andi Richnowski leider zu schwach, aber in der letzten Minute vor dem Wechsel wurde unsere Drangperiode dann doch belohnt, als nach einer schnellen Kombination über links Paul Richter nach innen passte und Andi Richnowski zum wichtigen Anschlusstor aus Nahdistanz vollstreckte.
Trotz eingehender Worte kamen dann wieder die Gastgeber besser aus den Startlöchern und hatten in der 47. Minute nach einem Stellungsfehler des aber tapfer 90 Minuten durchhaltenden Djingue Gueye eine Riesenchance, die ebenso vergeben wurde, wie eine weitere 2 Minuten später. In Minute 51 dann ein zu schwacher Linksschuß von Andi Aschenneller und 7 Minuten später rettete ein gegnerischer Abwehrspieler dann gerade noch auf der Linie. Nachdem auch Daniel Hochholzer auf der linken Abwehrposition nicht zurecht kam, wurde nun der erst 15jährige Tobi Edenharter dorthin beordert, der diese Aufgabe dann mit Bravour erledigte. Für ihn kam dann Tobi Mierzwa und rückte in der 62. Minute ins offensive Mittelfeld, wurde aber auch mit Defensivaufgaben betraut, weil Ingmar Hell diese fast überhaupt nicht wahrnahm. Nur 1 Minute nach diesem Wechsel kam Andi Richnowski kurz vor dem Strafraum zum Schuß, wurde noch grob gefoult, aber sein Flachschuß schlug zum 2:2 ein.
Nun war unsere Elf bemüht, das Spiel zu drehen, leider nahmen aber nicht alle Spieler die kampfstarke Spielweise des Gegners an. So auch in der 70. Minute, als Andi Richnowski auf dem schwer zu spielenden Geläuf auf rechts einen Zweikampf verlor und der Verteidiger einen Pass in die Spitze spielte, wo Max Ferstl, der mit den schnellen Angreifern der Gastgeber Probleme hatte, ganz klar rund 2 Meter vor dem Stürmer stand, aber leider die klare Abseitsstellung vom Schiri übersehen wurde, so daß dieser gegen den machtlosen und erstmals im Tor stehenden Michi Jana, der eine gute Partie zeigte, zum 3:2 vollstrecken konnte. In der Folge verlegten sich dann die Tangrintler, die dem hohen Tempo Tribut zollen mußten, ganz aufs Kontern und hatten dabei noch 2 gute Gelegenheiten. Unser Offensivspiel lief meist über links, während Ingmar Hell im Zentrum immer wieder zu eigensinnig agierte und die Bälle verlor, aber leider auch dann nicht mehr zurückkam. Trotzdem hatten wir aber durch Tobi Mierzwa und Ingmar Hell noch 2 gute Chancen, beide Male wurde zu lange gezögert, so daß die Gastgeber das knappe Ergebnis nach Hause brachten.


Fazit: Aufgrund der besseren Zweikampfstärke und höheren Laufbereitschaft war der Sieg der Gastgeber in diesem Spitzenspiel verdient, durch die Abseitsposition beim Siegtor aber auch etwas glücklich. Trotz aller personellen Probleme war aber die Niederlage vermeidbar, da auch individuelle Fehler in Defensive und Offensive zu diesem Ergebnis geführt haben, dies müssen wir schnellstens abstellen. An der besagten Kampf- und Laufbereitschaft werden wir vor allem im Training hart arbeiten, nachdem wir nun endlich annehmbare Bedingungen vorfinden nach all den Wetterkapriolen. In puncto Disziplin auf allen Positionen werden wir vor allem die betroffenen Spieler mit mangelnder Einstellung ins Gebet nehmen und am kommenden Freitag, 18.30 Uhr, in Nittendorf, gegen den starken SV Wenzenbach eine veränderte Aufstellung aufbieten, bevor wir nach dem frühesten Saisonstart aller Zeiten in eine 3wöchige Pause gehen (Wer hat sich nur so etwas ausgedacht?).

Aufstellung: Jana, Piristine, Wittmann, Hell, Gueye, Ferstl, Richnowski, Hochholzer, Richter, Edenharter, Aschenneller, Nguyen, Termer, Mierzwa, Dorfner

Tore: Richnowski (2)

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