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SG Jura 05/Undorf/Freier TuS - JFG Naab-Regen 06 2:2

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SG Jura 05/Undorf/Freier TuS - JfG Naab/Regen 2:2 (1:0)

Katastrophale Chancenauswertung kostet Sieg

Am 10. Spieltag mußten wir mit unserer A-Jugend gegen die JfG Naab/Regen antreten, eine Mannschaft, die vor der Saison als Titelanwärter gehandelt wurde, aber bisher noch nicht so richtig in die Gänge kam, größtenteils auch verletzungsbedingt. Aus der Vergangenheit wußten wir aber, daß es gegen dieses Team noch nie leicht war und daß diese Truppe richtig fighten kann. Wir mußten verletzungsbedingt auf Tobi Mierzwa und Oli Schäfferer verzichten und haben unsere Truppe eindringlich davor gewarnt, diesen Gegner zu unterschätzen.
Wir begannen recht forsch und hatten durch Paul Richter von links in der 3. und Maxi Dorfner mit einem Volleyschuß in der 5. Minute gleich 2 gute Chancen. In der 7. Minute war es dann wieder Paul Richter mit einem Flachschuß und nur 2 Minuten später wieder Maxi Dorfner mit einem Kopfball, die jeweils knapp scheiterten. Dann kam ein Bruch in unser Spiel, die Kombinationen liefen nicht mehr und wir mußten hinten mehrmals alles aufbieten, um im letzten Moment die gegnerischen Angriffe abzufangen. In der 22. Minute kamen dann Michi Wittmann und der erst 14jährige, sehr talentierte Tobi Edenharter in die Partie und wir fanden wieder langsam zu unserem Spiel. Paul Richter verzog dann knapp in der 24. Minute und wieder nur 2 Minuten später vergab Maxi Dorfner mit einem Flachschuß.
Nachdem mehrfach der letzte Paß zu unpräzise gespielt wurde und Ingmar Hell mit einem indirekten Freistoß knapp scheiterte, erzielte Kapitän Andi Aschenneller in der 41. Minute mit einem schönen Knaller unter die Latte die absolut überfällige Führung. In der 44. Minute vergab dann Andi Aschenneller nach schönem Zusammenspiel mit Maxi Dorfner eine weitere Großchance und fast mit dem Pausenpfiff verfehlte Paul Richter aus Kurzdistanz das gegnerische Gehäuse. So mußten wir uns mit einem mageren 1:0 zur Halbzeit begnügen, obwohl wir gut und gerne mit 4:0 oder 5:0 hätten vorne liegen müssen. Dieses Manko wurde dann in der Pause auch wiederum ganz klar besprochen und nochmals vor dem Gegner gewarnt.
Nach dem Wechsel wollten wir dann sofort wieder das Kommando übernehmen, wurden aber hinten links vom pfeilschnellen Sturmtank der Gäste überlaufen, der paßte nach innen und der Spielmacher brauchte nur noch den Schlappen hinzuhalten, da wußten die Gäste wohl selbst nicht, wie ihnen geschah, daß wir sie durch unsere grottenschlechte Chancenverwertung wieder ins Spiel brachten. Allerdings schlugen wir sofort wieder zurück, die Mannschaft fightete in dieser Phase und nach herrlicher Flanke von Tobi Edenharter erzielte Goalgetter Maxi Dorfner volley das 2:1. Nun hatten wir es wieder in der Hand, das Spiel zu entscheiden, aber Maxi Dorfner lief zweimal alleine auf den Keeper der Gäste zu, konnte ihn aber nicht überwinden und Andi Richnowski schoß ebenfalls im Alleingang knapp vorbei.
Plötzlich riß dann der Faden und die Mannschaft brachte nach vorne nicht mehr viel zustande, die Gegenspieler waren meist einen Schritt schneller am Ball und kämpften nun erfolgreich um jeden Meter Boden. In der 76. Minute erhielt der Gast dann zurecht einen Freistoß rund 30 Meter vor unserem Tor vom wieder einmal sehr guten leitenden Schiri Markus Segerer vom SV Lupburg zugesprochen und der Spielmacher der JfG zirkelte den Ball mustergültig über die Mauer ins kurze Eck zum 2:2, auch wenn natürlich ein Schuß aus dieser Entfernung nie unhaltbar ist. Nun ließen unsere Spieler die Köpfe hängen, die Körpersprache paßte überhaupt nicht mehr und die Gäste hatten nun ihre stärkste Phase. Während unser Torhüter Alex Tsakpinis noch zweimal in toller Manier rettete, vergab ein gegnerischer Stürmer noch eine Riesenchance, als er aus rund 5 Metern nur den Innenpfosten traf.
In den letzten Minuten raffte sich unsere Elf nochmal auf, Christoph Stang hatte noch eine gute Chance, der Keeper der Gäste konnte aber den Ball gerade noch über die Latte lenken. Der Gegner stand nun massiert und sehr tief und konnte den in der 2. Halbzeit sicher nicht unverdienten, über 90 Minuten betrachtet aber trotzdem relativ glücklichen Punkt mit nach Hause nehmen und setzte diesen nun auch nicht mehr aufs Spiel.


Fazit: Obwohl wir in dieser Liga die zweitmeisten Tore erzielt haben, war es nun schon zum wiederholten Male deprimierend, in welcher Vielzahl und wie teilweise unglaublich leichtfertig unsere Spieler die meist sehr schön herausgespielten, hochkarätigen Torchancen vergeben. Da fehlt einfach die letzte Konzentration, wie schon im vorletzten Heimspiel gegen Sünching hatte man den Gegner schon zur Pause im Sack, hat aber vergessen, den zuzubinden und so wurde wiederum ein eigentlich chancenloser Gegner wieder aufgebaut. Unverständlich auch, daß nach dem 2. Gegentor der Faden völlig gerissen ist und auch die Leistungsträger trotz permanter Aufforderung nicht in der Lage sind, die Mannschaft noch einmal mitzureissen, dies ist sehr enttäuschend und so hätte diesmal der Gegner sogar mehrmals noch zum Sieg kommen können. Man könnte leicht und locker Tabellenführer sein und dies auch völlig zurecht, wären nicht erneut diese unkonzentrierten Phasen aufgetreten, die Mannschaft bringt sich so selbst um den verdienten Lohn. Wenn sich unsere Spieler nicht an die eigene Nase fassen und Selbstkritik üben, müssen wir nächste Woche beim Vorrundenabschluß beim Tabellenführer JfG Labertal mit einer deutlichen Klatsche rechnen, zumal dann auch noch einige Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen ausfallen werden.


Aufstellung: Tsakpinis Alex, Ferstl, Hochholzer, Hell, Stang, Gueye, Richnowski, Aschenneller, Dorfner, Meier, Richter, Wittmann, Nguyen, Termer, Edenharter

Tore: Aschenneller, Dorfner

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