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JFG Labertal 200 - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS 3:1

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JfG Labertal - SG Jura 05/Undorf/Freier TuS 3:1 (2:1)

Mit schwächster Saisonleistung Riesenchance im Spitzenspiel vergeben

Am heutigen Samstag mußten wir mit unserer A-Jugend in Aufhausen beim Spitzenreiter JfG Labertal antreten, einer Mannschaft, die bisher nur in Kareth verloren hatte und alle anderen Spiele, wenn auch teilweise knapp, gewinnen konnte. Bei Sichtung des Gegners vergangene Woche in Kallmünz konnte ich feststellen, daß diese Elf keinen überragenden Spieler in ihren Reihen hat, aber auch keinen Spieler, der mit seiner Leistung hinter den Kameraden hinterherhinkt, also eine geschlossene, sehr kampfstarke Mannschaft, dies hatte ich unserer Mannschaft auch eingebleut.Daß wir aus unterschiedlichen Gründen auf mehrere Spieler verzichten mußten, war schade, ist aber nicht zu ändern. So wurden die vorhandenen Spieler die ganze Woche über auf diese für den weiteren Saisonverlauf äußerst wichtige Begegnung eingeschworen und intensiv über die Mängel gesprochen, mit denen wir in dieser Saison bereits einige wichtige Punkte völlig unnötig verschenkt haben. Taktik und Aufstellung wurden ebenfalls vor dem Spiel deutlich besprochen, so daß eigentlich nicht viel schiefgehen sollte.Wir begannen die Partie sehr konzentriert mit dem erst 14jährigen B-Jugend-Spieler Tobi Edenharter auf der rechten Seite, der den pfeilschnellen Andi Richnowski ersetzen sollte. Wir hatten zunächst mehr vom Spiel und konnten bereits in der 10. Minute in Führung gehen, als sich Ingmar Hell auf der linken Seite schön durchsetzte und seine Flanke schließlich just bei Tobi Edenharter in halbrechter Position landete, der aus spitzem Winkel den Ball im Tor der Gastgeber versenkte. Nur eine Minute später spielte erneut Ingmar Hell den Ball schön in die Gasse und Tobi Edenharter verfehlte das Tor des Spitzenreiters nur haarscharf. In der 16. Minute war es Paul Richter, der ca. 8 Meter vor dem Tor zu lange zögerte, so daß die Einheimischen im letzten Moment seinen Schuß noch abwehren konnten. 5 Minuten später tauchte dann der Gegner erstmals vor unserem Strafraum auf, ohne sich aber eine große Torchance zu erspielen. In Minute 27 und 28 tauchten die Spieler des Tabellenführers erneut in unserem Sechzehner auf, die beiden Torchancen wurden aber jeweils per Kopf von unserer Abwehr vereitelt. Bis zu diesem Zeitpunkt bestand eigentlich keine Gefahr für unser Tor und wir konnten das Spiel relativ gut kontrollieren, auch wenn unsere Kombinationen von den zweikampfstarken Gastgebern nun mehr und mehr unterbunden wurden.In der 31. Minute verließ unser sonst so souveräner Innenverteidiger Djingue Gueye völlig unnötig seine Position, verlor den Ball und der Gegenspieler passte das Leder blitzschnell auf Djingue´s angestammten Platz, wo der Stürmer ungestört den Ball annehmen und dann zum bis dahin glücklichen Ausgleich versenken konnte. Damit aber noch nicht genug mit dem Thema Blackout, nur 4 Minuten später nahm unser ebenfalls sonst so zuverlässiger Keeper Alex Tsakpinis eine harmlose Flanke im Strafraum auf und ließ das Leder plötzlich vor die Füße eines gegnerischen Stürmers fallen, der gar nicht wußte, wie ihm geschah und das Leder nur noch zum 2:1 einschieben mußte. Wiederum nur 3 Minuten später hatten die damit wieder ins Spiel gebrachten Gastgeber dann noch eine gute Gelgenheit, die sie aber glücklicherweise nicht nutzten. In der 40. Minute zirkelte Andi Aschenneller dann einen Freistoß aus rund 22 Metern auf das Tor, aber der Keeper holte den Ball noch aus dem Dreieck. 3 Minuten später ließ dieser dann eine Flanke fallen, aber unsere Stürmer schalteten zu langsam. Kurz vor der Pause scheiterte Paul Richter dann mit einem Kopfball und unmittelbar darauf handelte sich dann Christoph Stang nach einem Fehlpaß von Andi Aschenneller noch eine gelbe Karte ein. Mit diesem völlig unnötigen Rückstand mußten wir in die Pause gehen.Nach dem Wiederanpfiff des gewohnt sehr gut leitenden Referees Siegfried Netter vom ESV 1927 hatten wir durch Paul Richter in der 50. Minute eine gute Gelegenheit aus halblinker Position, er brachte aber den Ball nicht unter Kontrolle. Kurz darauf wechselte Tobi Mierzwa für den glücklosen Paul Richter ins Sturmzentrum. Das Spiel war nun ausgeglichen und in der 65. Minute erspielten sich die Gastgeber eine Riesenchance, trafen aber aus Nahdistanz nur die Latte. 4 Minuten später hatte Goalgetter Maxi Dorfner den Ausgleich auf dem Fuß, als er nach herrlichem Zuspiel den Torhüter umkurvte, aber dann nicht mehr sauber abschloß, so daß ein Verteidiger noch auf der Linie retten konnte. Anschließend konnten wir uns keine weiteren guten Chancen mehr erspielen, bei 2 guten Freistoßmöglichkeiten, einmal aus nur 17 Metern durch Andi Aschnneller, wurde Ball statt flach gegen den unsicheren Torhüter der JfG, der zudem gegen die Sonne schaute, in die Wolken gedroschen.Außerdem kamen die Zuspiele zu ungenau und unsere Offensivkräfte waren gegen Defensivkräfte der Gastgeber, die meist einen Schritt schneller am Ball waren, nicht bissig genug.Nachdem wir natürlich die Abwehr zugunsten der Offensive gelockert hatten, fuhr der Tabellenführer in der 78. Minute einen Konter und erneut schlugen wir uns selbst, als Djingue Gueye den Ball nicht traf und der Gegenspieler nur noch zum 3:1 einschieben mußte, also das 3. geschenkte Gegentor. In der restlichen Spielzeit fehlte der Mannschaft ganz ehrlich gesagt der Wille und der Glaube, das Spiel noch drehen zu können, die gedachten Leistungsträger waren weder mit der Leistung, noch mit Worten, in der Lage, die Mannschaft noch einmal mitzureißen, die weiten Bälle kamen viel zu ungenau und das sehr schwache Auftreten, gerade in Häfte Zwei, besiegelte diese sehr ärgerliche Niederlage, mit der wir uns nun aus dem Rennen um die vorderen Plätze für die Rückrunde verabschiedet haben.


Fazit: Der Auftritt der Mannschaft in diesem brutal wichtigen Sechs-Punkte-Spiel war eine riesengroße Enttäuschung, außer großen Worten vor dem Spiel brachte die Elf nicht viel zustande, daß dann auch noch sonst so zuverlässige Spieler haarsträubende, entscheidende Fehler machen, ist natürlich sehr bitter, so daß wir nur selbst den bis dahin harmlosen Gegner erst wieder ins Spiel gebracht haben. Bei allen verschenkten Punkten in dieser nun abgeschlossenen Vorrunde hat sich die Mannschaft immer selbst geschlagen und ist nicht an den Stärken der Gegner gescheitert. Daß der erst 14jährige Tobi Edenharter bei seinem ersten Saisonspiel von Beginn an der mit Abstand stärkste Spieler an diesem Tag war, spricht wohl Bände, wenn man bedenkt, daß seine Kameraden fast durchwegs 3 - 4 Jahre älter sind. Daß wir auch schlechtes Benehmen ab sofort gnadenlos bestrafen, äußert sich kurzfristig bereits darin, daß die beiden bisherigen Spielführer Andi Aschnneller (wiederholtes Motzen gegenüber dem Trainer) und Ingmar Hell (wiederholte Lustlosigkeit in entscheidenden Spielphasen) mit sofortiger Wirkung ihre Ämter an Christoph Stang und Tobi Mierzwa abgeben, von denen ich mir für den weiteren Saisonverlauf sportlich wie menschlich diese immens wichtige Vorbildfunktion erhoffe und vor allem dann, wenn Spiele auf der Kippe stehen und die Mannschaftskameraden mitgerissen werden müssen. Dabei werden diese beiden auch die Freiheit von mir bekommen, zu unpopulären Maßnahmen zu greifen (wie z. B. einst Oliver Kahn gegenüber Andi Herzog). Daß wir zur Winterpause auch mindestens 2 neue Spieler hinzubekommen, erhöht zudem den Druck auf alle, wer nicht hundertprozentig mitzieht, muß damit rechnen, daß er im neuen Jahr auf der Strecke bleibt. In der Vorbereitung zur Rückrunde wird die Mannschaft, vor allem zu Beginn im Februar, mit den wunderbaren Trainingsmöglichkeiten rund um den Freien TuS mit dem Donaudamm und dem schönen Baggersee, ihren wohlverdienten Spaß haben. Gegner vor dem Rückrundenauftakt am 16. März bei der JfG Tangrintel, wo sicher nur noch Spieler dabei sein werden, die absolut hundertprozentig fit und leistungsbereit sind, werden wohl mehrere BOL-Teams, wie z. B. der FC Amberg, sein. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, daß nun der letzte begriffen hat, was die Stunde geschlagen hat.


Aufstellung: Tsakpinis Alex, Mierzwa, Hochholzer, Gueye, Stang, Hell, Edenharter, Aschenneller, Dorfner, Termer, Richter, Wittmann, Meier, Schäfferer, Ferstl, Tsakpinis Aris

Tor: Edenharter

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