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JfG Hohe Linie - SG FC Jura05/Undorf 2:1

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03.04.2011 JfG Hohe Linie - SG Jura 05/Undorf 2:1

Knappe Niederlage beim Tabellenführer

Nach dem 3:0 vergangener Woche gegen die JfG Naab-Vils mußten wir diesmal zum Tabellenführer der Kreisliga Regensburg, der JfG Hohe Linie, die letzte Woche beim 2:4 in Wiesent die erste Saisonniederlage hinnehmen mußte. Da wir bis auf Tobi Wegleiter diesmal in Bestbesetzung antreten konnten, waren wir schon optimistisch gestimmt und die Aufgaben waren eigentlich ganz klar verteilt.Während jedoch die Gastgeber hochkonzentriert zu Werke gingen und in Halbzeit Eins ein Höllentempo vorlegten, kamen wir überhaupt nicht ins Spiel, weil die Lauf- und Einsatzbereitschaft deutlich hinter dem Tabellenführer hinterherhinkte. Die JfG hatte überall am Spielfeld eine numerische Überlegenheit, weil alle Spieler ständig unterwegs waren und sich permanent anboten. Unsere Viererkette hatte Schwerstarbeit zu verrichten, weil vor allem unsere beiden Sechser meist nur den Gegenspielern hinterher liefen und auch auf den Außenpositionen zu wenig Bewegung war. So hatte der Tabellenführer in der ersten Hälfte ungefähr 8 hochkarätige Chancen, die zumeist von unserem Keeper Basti Reichert, der eine sensationelle Leistung bot, vereitelt wurden. Bei uns ging vorne nicht allzu viel, weil unser sehr fleißiger Sturmtank Marius Ludwig meist in der Luft hing und die Unterstützung fehlte und nur einige Pässe auch ankamen. Zweimal kam Marius aber doch durch, einmal um Sekundenbruchteile zu spät gegen den Torhüter und einmal konnte dieser den Lupfer von Marius nur außerhalb des Strafraums mit der Hand klären, was eine 5-Minuten-Zeitstrafe für den Keeper zur Folge hatte, aber auch daraus konnten wir kein Kapital schlagen.Nach einer deutlichen Halbzeit-Ansprache kamen wir dann nach dem Wechsel etwas besser ins Spiel, was aber auch daran lag, daß der Gastgeber nun das hohe Tempo, wie erwartet, nicht mehr halten konnte. Zunächst kamen aber wieder nur die Spieler des Tabellenführers in Tornähe, hatten weiterhin Chancen, die aber unsere Abwehr immer wieder zunichte machte. Rund 20 Minuten nach der Pause dann die Führung für die Gastgeber, als der sehr agile Außenstürmer zum ersten Mal gegen den stark aufspielenden Basti Untergrabner durchkam und der Ball nach mehrfacher Abwehr dem Mittelstürmer vor die Füße fiel und der aus Kurzdistanz einschoß. Ca. eine Viertelstunde vor dem Abpfiff dann gar das 2:0, als nach einem der vielen Fehlpässe und der nun natürlich etwas gelockerten Viererkette der Ball zum Gegner kam, der eine 3:1-Situation sehr gut ausspielte, als nur Markus Promberger mit zurücklief und alle anderen Spieler, vor allem Ingmar Hell, der am nächsten stand, aber überhaupt nicht reagierte, nur zusahen.Trotzdem gaben wir nicht auf, verstärkten nun die Angriffsbemühungen und konnten die Gastgeber, die nun endgültig ihrem hohen Tempo deutlich Tribut zollen mußten, zumindest in der letzten Viertelstunde permanent unter Druck setzen. Zehn Minuten vor dem Ende brach dann unser Innenverteidiger Tobi Mierzwa, der nun nur noch vorne zu finden war, nach einem weiten Paß auf der rechten Seite durch und konnte im Strafraum nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß konnte dann Marius Ludwig zum 1:2 verwandeln. 5 Minuten vor der Schluß war dann wieder Tobi Mierzwa rechts durch, lief alleine auf den Torhüter zu und schoß ihn aber leider nur an. Und in der letzten Minuten der Nachspielzeit schlug Christoph Stang einen weiten Pass auf Marius Ludwig, der den Ball super annahm, alleine auf den Keeper zulief, der aber alle 3 Versuche von Marius in glänzender Manier abwehren konnte.Erwähnen möchte ich noch, daß trotz aller Bedeutung dieser Begegnung, rund ums Spiel eine sehr angenehme Atmosphäre herrschte, so, wie eigentlich immer, wenn wir gegen eine von Motivationskünstler Tuna Karaca trainierte Mannschaft spielen. Der sehr gut leitende Schiri Siegfried Netter vom ESV 1927 mußte außer der Zeitstrafe gegen den Torhüter der Gastgeber keine einzige gelbe Karte verteilen, dies spricht wohl Bände.


Fazit: Über 90 Minuten betrachtet war es ein hochverdienter Sieg des Tabellenführers, der viel konzentrierter spielte, als wir und eine deutliche höhere Lauf- und Kampfbereitschaft zeigte und auch deutlich machte, warum er überlegen an der Spitze steht. Trotzdem hatten wir am Ende noch 2 klare Möglichkeiten, die Niederlage noch zu verhindern. Während Torhüter Basti Reichert eine Superleistung bot und auch die oft im Stich gelassene Viererkette sehr gut dagegenhielt und Stürmer Marius Ludwig sehr viel ins Spiel investierte, war der Auftrittt des Mittelfeldes eine ganz klare Enttäuschung.Da wir nun einen zu großen Abstand nach ganz vorne haben, werden wir jetzt die Karten neu mischen und ab sofort werden nicht mehr die Spieler mit dem meisten Potential, sondern die Spieler mit dem größten Kampfgeist zum Einsatz kommen, die zum Teil bisher nicht in der vordersten Front standen. Der Kampf um die Plätze wird daher vollkommen neu eröffnet und jeder Spieler bestimmt seinen Einsatz damit selbst. Da wir am Mittwoch 18 Spieler im Training hatten, können wir jetzt auch aus dem Vollen schöpfen, das wird den Druck auf alle zwangsläufig erhöhen.

Aufstellung: Reichert, Stang, Untergrabner, Bachmeier, Mierzwa, Hell, Aschenneller, Meier, Ludwig, Obermeier, Promberger, Tsakpinis Aris, Wolf, Wunderlich, Richnowski, Dischinger


Tor: Ludwig (FE)






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