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SG Jura05/Undorf - JFG Hohe Linie 0:1

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18.09.2010 SG Jura 05/Undorf - JfG Hohe Linie 0:1


Unglückliche Niederlage kurz vor Schluß gegen Spitzenteam


Nach dem 5:3-Auswärtssieg bei der JfG Naab-Vils mußten wir mit unserer A-Jugend als nächstes gegen die JfG Hohe Linie in Nittendorf antreten. Da uns wegen Verletzungen bzw. wegen schulischer und beruflicher Abwesenheit 5 potentielle Stammspieler fehlten, war uns die Schwere der Aufgabe bewußt, noch dazu gegen einen Gegner, den wir nach der Trennung vom SV Fortuna innerhalb der JfG noch nicht konkret einschätzen konnten. Nach einem kurzen Abtasten übernahmen die Gäste relativ bald das Kommando im Mittelfeld und erwiesen sich als sehr spielstarke Truppe. Es zeigte sich sehr schnell, daß unser alter Freund, Trainerfuchs Tuna Karaca, aus den verbliebenen Spielern und einigen technisch sehr beschlagenen Neuzängen, vor allem aus der ehemaligen Sportclub-Fraktion, schnell eine sehr starke Mannschaft geformt hat, die wie gewohnt von seinen Mannschaften, sehr fair und angenehm im Umgang auftrat. Die Gäste erspielten sich in der ersten halben Stunde einige gute Chancen, die nur durch das sehr starke Auftreten unseres Torhüters Sebastian Reichert und der beiden Innenverteidiger Tobias Mierzwa und Tobias Wegleiter nicht zum Erfolg führten. Erst langsam konnte sich unsere Mannschaft befreien und kam dann ihrerseits besser ins Spiel, angetrieben vor allem durch Tobias Mierzwa und den ebenfalls wieder sehr starken Ingmar Hell im zentralen Mittelfeld. Obwohl die Kreativabteilung im offensiven Mittelfeld nicht ihren besten Tag erwischte, konnten wir uns in Hälfte Eins durch Andi Richnowski, Sebastian Dischinger und Mario Wolf gute Torchancen erarbeiten, wobei aber die Torschüsse jeweils zu schwach abgegeben wurden.
Ein ähnliches Bild dann nach der Pause. Während die Gäste jeweils mit dem kompletten Mittelfeld nach vorne und hinten schoben und immer alle Spieler in Bewegung waren, klappte bei uns weder das Umschalten von Abwehr auf Angriff, noch umgekehrt. Hatte ein Spieler von uns den Ball, wurde nicht schnell genug nach vorne geschoben und der im Ballbesitz befindliche Akteur hatte kaum Anspielmöglichkeiten. Ging der Ball dann verloren, blieben einige Spieler stehen und arbeiten teils überhaupt nicht nach hinten. Nachdem bei nur 13 zur Verfügung stehenden Spielern auch Markus Promberger wegen einer Verletzung kaum einsetzbar war, mußte dann ca. 15 Minuten vor dem Ende auch noch der aufopferungsvoll kämpfende Tobias Wegleiter wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Während die Gäste nach der Pause sich wieder einige sehr gute Möglichkeiten erarbeiten konnten, die wir mit Glück und einer starken Abwehr vereiteln konnten, hatten wir nach der Pause Möglichkeiten durch Sebastian Dischinger, der einen Abwehrspieler anschoss und dabei den wesentlich besser postierten Andi Aschenneller übersah, durch Andi Richnowski, der 2 Gegner austanzte, aber viel zu schwach schoss und durch Maxi Wunderlich, der mit dem Schuß zu lange wartete, sowie durch Kapitän Michael Obermeier. Dann die beiden Schlüsselszenen kurz vor Ende. Während Sebastian Dischinger, der viel rackerte, aber ohne Unterstützung aus dem Mittelfeld einen schweren Stand hatte, haarscharf am Tor vorbeischoß, konnte sich der wieselflinke Sturmführer der JfG in der 88. Minute an der rechten Eckfahne gegen Mario Wolf clever durchsetzen, passte nach innen und dort konnte sein Mannschaftskamerad den scharfen Ball mit der Hacke in die lange Ecke verlängern zum sicher nicht unverdienten, aber vom Zeitpunkt und der Entstehung her für uns sehr unglücklichen Siegtreffer.


Fazit: Eine absolut vermeidbare Niederlage gegen einen sicher sehr starken Gegner, der in dieser Liga zweifellos zum Favoritenkreis gehört. Während die starke Leistung der kompletten Abwehr incl. des sehr umsichtigen Dauerläufers Ingmar Hell hervorzuheben ist, war die Offensivleistung eine einzige Enttäuschung und die mangelnde Laufbereitschaft im Mittelfeld nicht nachvollziehbar. Daß im Offensivspiel der Ball nicht gefordert wird und die Spieler kaum miteinander reden und damit immer wieder unnötige Ballverluste entstehen, war ausschlaggebend für die Niederlage, die absolut vermeidbar war und damit eine Riesenchance vertan wurde. Die taktische Ausrichtung wird sich ab sofort ändern, die Karten der Aufstellung werden komplett neu gemischt und Spieler, die nicht bereit sind, 90 Minuten Vollgas zu geben, werden im weiteren Saisonverlauf einen sehr schweren Stand haben.

Torschützen: Fehlanzeige

Aufstellung: Sebastian Reichert, Bastian Untergrabner, Markus Promberger, Tobias Wegleiter, Tobias Mierzwa, Ingmar Hell, Andi Richnowski, Mario Wolf, Sebastian Dischinger, Michael Obermeier, Andi Aschenneller, Florian Gruber, Maxi Wunderlich

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